Agieren statt reagieren – das beschreibt meine Erlebnisse und Erkenntnisse im März wohl am besten.
Mein Beitragsbild bringt es auf den Punkt: Statt in „hätte, könnte, sollte“-Gedanken stecken zu bleiben, geht es darum, ins Handeln zu kommen. Gerade der März hat mir gezeigt, wie entscheidend es ist, aktiv die eigene Zukunft zu gestalten – sei es durch klare Verantwortlichkeiten, Notfallpläne oder strategische Weichenstellungen.
Ich bin schon lange mit der Haltung unterwegs: Es gibt nichts, was es nicht gibt. Dadurch sehe ich viele Dinge gelassen. Doch was ich in diesem Monat erlebt habe, war selbst für mich eine neue Dimension: der gezielte Versuch, die Existenz eines Selbstständigen zu zerstören.
Ein Kunde vertraute seiner (ehemaligen) Lebensgefährtin, die zugleich seine Angestellte war, zu sehr. Das nutzte sie schamlos aus: Sie warb ihm Kund:innen ab, sicherte sich den Firmennamen, entzog ihm den Zugang zu wichtigen Systemen und unterschlug eine fünfstellige Summe. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, was das für ihn bedeutet – ein persönlicher Albtraum. Und das alles nur, weil er seiner Mitarbeiterin zu viele unternehmerische Aufgaben und Entscheidungen überlassen und ihr blind vertraut hat.
Doch eines ist klar: Dieses Vertrauen entbindet ihn nicht von seiner unternehmerischen Verantwortung!
Ein anderes Beispiel: Eine Prokuristin fragte ihren Chef, ob es für den Fall, dass ihm etwas passiert, konkrete Regelungen gibt. Eine kluge und notwendige Frage – und für ihn Anlass genug, dass wir gemeinsam zu diesem Thema einen Workshop durchgeführt haben.
Und dann ist da noch eine meiner Kundinnen, die schon länger mit der Frage ringt: Will ich weiterhin Chefin sein oder mich beruflich komplett neu aufstellen?
Auch in unserem letzten Unternehmer FreiRaum-Treffen ging es darum, zu agieren. Denn wir haben uns u.a. mit der Frage beschäftigt: Wie sieht mein Geschäftsmodell in fünf Jahren aus? Die Diskussion hat gezeigt, wie wichtig es ist, sich frühzeitig mit der Zukunft auseinanderzusetzen – statt erst zu reagieren, wenn es eigentlich schon zu spät ist.
Vier sehr unterschiedliche Geschichten – doch sie alle haben eines gemeinsam: Sie zeigen, wie wichtig es ist, unternehmerisch zu denken und aktiv zu handeln, statt nur zu reagieren.
Wie sicher ist Dein Business – auch wenn gerade alles gut läuft?
Der Monat März hat mir eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig es ist, als Selbstständige:r nicht nur im Hier und Jetzt zu arbeiten, sondern auch auf unvorhersehbare Eventualitäten vorbereitet zu sein. Die Erlebnisse der letzten Wochen – von zerstörtem Vertrauen über fehlende Notfallpläne bis hin zu der Frage, ob man überhaupt noch Chef:in sein möchte – haben mich noch einmal besonders dafür sensibilisiert.
Deshalb habe ich mich in meinem Blog ausführlich mit dem Thema Plan B für Selbstständige beschäftigt. Denn stell Dir vor, Du wachst morgens auf – und nichts ist mehr wie vorher. Ein Unfall, eine plötzliche Krankheit – und von einem Moment auf den anderen stehst Du vor der Frage: Wer kümmert sich um Dein Business? Wer bezahlt Deine Rechnungen? Wer hält Deinen Laden am Laufen?
Insbesondere ging es mir darum aufzuzeigen, dass die Zeit, die Du heute in Deine Notfallplanung investierst, eine Investition in die Sicherheit Deiner Zukunft und Deiner Familie ist. Sich frühzeitig mit dem Thema „Notfallplanung und -vorsorge“ auseinanderzusetzen, bedeutet im Ernstfall weniger Stress, weniger finanzielle Risiken und eine klare Struktur, die Dir und Deinen Angehörigen viel Zeit, Geld und Nerven erspart.
Mein Plan B: Ein Notfallordner muss her
Sollte es tatsächlich zu einem unvorhersehbaren Ereignis kommen, das Dich für längere Zeit oder für immer ausfallen lässt, ist es für Angehörige, Geschäftspartner oder Mitarbeitende in einer solchen Lage oft schwer, einen klaren Kopf zu behalten. Umso wichtiger ist es, dass Du vorsorgst – und schon heute an morgen denkst.
Mein Vorschlag für Deinen Plan B: Ein gut durchdachter Notfallordner! Er kann in genau solchen Momenten zum Rettungsanker werden.
Hast Du einen Plan, wer sich um Aufträge, Rechnungen oder wichtige Passwörter kümmert?
Weiß jemand, wo Deine wichtigsten Unterlagen zu finden sind?
Ist Dein Unternehmen auch ohne Dich handlungsfähig?
Falls nicht, wird es höchste Zeit! Deshalb habe ich eine kostenlose Notfallkoffer-Checkliste für Dich erstellt. Damit kannst Du Schritt für Schritt alle wichtigen Dokumente, Zugänge und Regelungen an einem sicheren Ort zusammenstellen. Ob als klassischer Aktenordner oder in digitaler Form – entscheidend ist, dass alle wichtigen Informationen schnell auffindbar sind und eine Vertrauensperson weiß, wo sie diese wichtigen Informationen findet.
Mit diese Themen haben wir uns im Unternehmer FreiRaum beschäftigt
Wünschst Du Dir manchmal auch jemanden, mit dem Du über alle Deine geschäftlichen Themen und Probleme reden kannst – über operative Entscheidungen ebenso wie über strategische Weichenstellungen? Über Zweifel und Niederlagen ebenso wie über Erfolge?
Wenn Du Deine Probleme nicht mit irgendjemandem besprechen möchtest, sondern mit Selbstständigen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen oder diese Situationen bereits gemeistert haben, bist Du im Unternehmern FreiRaum genau richtig.
Hier kommen alle Fragen auf den Tisch, die Dich als Selbstständige:r beschäftigen und für die Du ansonsten keine geeigneten Sparringspartner:innen hast. Unser März-Treffen brachte wieder eine Fülle von Themen, die wir ausführlich diskutiert und für die wir gemeinsam eine Vielzahl von Ideen und Lösungsansätzen entwickelt haben:
- Wie schaffe ich es, wieder zu meiner „normalen“ Arbeitszeit (10-12 Stunden täglich!) zurückzukommen? oder
Wie kann ich mehr Achtsamkeit in meinen Arbeitsalltag integrieren?“ - Welche Marketingaktivitäten sind erforderlich, wenn ich mein Geschäftsmodell umstellen möchte? Ich möchte mich endlich darauf konzentrieren, was mir besonders am Herzen liegt?
- Soll ich mein Dienstleistungsangebot erweitern, um eine bessere Kundenbindung zu erzielen? Wie würden diese Dienstleistungen zu meiner bisherigen Ausrichtung passen?
- Wie könnte mein Geschäftsmodell in fünf Jahren aussehen? Wie kann ich bereits heute die Weichen dafür stellen, wenn es einerseits unklar ist, welche Entscheidungen die Politik trifft?
- Warum wertschätzen meine Mitarbeiter:innen die von mir initiierten Zusatzleistungen nicht? Wie hätte ich anders vorgehen können?
Wenn Du Interesse hast, beim nächsten oder übernächsten Unternehmer FreiRaum-Treffen dabei zu sein, um Deine Themen mit anderen Selbstständigen zu diskutieren und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln, findest Du hier alle wichtigen Informationen: Flyer_neu_2025.
Potenziale heben dank Fördermitteln
Viele Selbstständige kämpfen mit knappen Ressourcen: zu wenig Zeit, begrenztes Budget, fehlende Strategie. Dabei gibt es Förderprogramme, die genau hier unterstützen – doch viele nutzen sie nicht!
Dabei gibt es zahlreiche Förderprogramme, die speziell darauf ausgelegt sind, kleine Unternehmen und Selbstständige zu unterstützen. Besonders häufig werden folgende Bereiche gefördert:
✔ Beratung & Unternehmensstrategie
✔ Digitalisierung & Innovation
✔ Weiterbildung & Personalentwicklung
✔ Investitionen in Ausstattung oder Technologie
Das bedeutet: Wer sich weiterentwickeln will, kann sich oft Unterstützung holen – und das mit finanzieller Förderung!
Und das Beste: Wer sich externe Unterstützung holt, profitiert doppelt – von Fördermitteln und neuen Impulsen!
Welche Zuschüsse und Förderungen für Selbstständige und Existenzgründer am besten geeignet sind, hängt von der individuellen Situation ab. Hierzu gibt es spezielle Beratungen, die einen Überblick über die möglichen Fördermittel verschaffen und dabei helfen, die Anträge richtig auszufüllen. Wichtig ist, darauf zu achten, dass Dein Antrag auf staatliche Förderung nicht an einem vermeidbaren Formfehler scheitert.
In meinem Blog-Beitrag zeige ich Dir, welche Förderprogramme für Dich infrage kommen und wie Du sie clever nutzt:
Fördermittel clever nutzen: Mehr finanzielle Spielräume für Dein Business
Das Beste kommt zum Schluss
Wie bereits im letzten Jahr gönne ich mir einige entspannte Tage in Zeeland.
Es ist unglaublich entschleunigend, am Nachmittag auf „unserem“ Balkon direkt am Veerse Meer zu sitzen und einfach nur das glitzernde Wasser zu beobachten – besonders nach einer ausgiebigen Fahrradtour von 60 bis 70 Kilometern. Noord-Beveland hat so viel zu bieten: wunderschöne Strände, liebevoll gepflegte Dörfer und perfekt ausgebaute Fahrradrouten. Dank der Lage können wir über den Deich nach Walcheren oder über Neltje Jans und die Zeeland-Brücke nach Schouwen-Duiveland radeln.
Gerade jetzt im Frühling ist das für mich ein wundervoller Rückzugsort – und der perfekte Abschluss für einen ereignisreichen Monat.




Darüber habe ich im März gebloggt
- Business-Rückblick Februar 2025: Sich klar positionieren – warum Haltung wichtiger denn je ist
- Fördermittel clever nutzen: Mehr finanzielle Spielräume für Dein Business
- Notfallordner für Selbstständige – Damit Dein Business auch in Krisen läuft
- Hast Du einen Plan B? Sich als Selbstständige:r auf den Ernstfall vorbereiten
- 5 Gründe, warum Prozessoptimierung besser ist, als selbst und ständig zu arbeiten

Welche Themen haben Dich im März beschäftigt? Wie kann ich Dich unterstützen?
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